Palmsonntag

Der Palmsonntag (lat.: Dominica in Palmis de passione Domini) ist der 6. Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, die in der lutherischen Kirche auch "Stille Woche" genannt wird, in der römisch-katholischen Tradition auch als Heilige oder "Große Woche" bezeichnet wird.
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- Foto: Andrea Kulenkampff - |
Weihe der Palmzweige 2009
durch Pfarrer Xavier Kandankary
durch Pfarrer Xavier Kandankary
Die Palmen wurden vielerorten als heilige Bäume verehrt, waren etwa in Delos dem Apollo heilig. In Israel waren sie von alters her das Symbol für die Unabhängigkeit und Sinnbild für den siegreichen König (1 Makk 13,51 EU; 2 Makk 14,4 EU), von daher für die Römer eine besondere Provokation. Der Esel wiederum war nach Sach 9,9 LUT das Symbol des gewaltlosen Friedenskönigs und das Bekenntnis zur Bescheidenheit. Sie legten die Palmzweige und meist Tücher auf den Boden vor Jesus, so dass er mit seinem Esel darüberritt.
An diesem Sonntag wird in der römisch-katholischen Liturgie des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht, als er auf einem Esel in die Stadt ritt und ihm mit Palmwedeln und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids“ gehuldigt wurde.
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- Foto: Andrea Kulenkampff - |
Die geweihten Palmzweige
werden von den Messdienern und Kindern verteilt
werden von den Messdienern und Kindern verteilt
Das Evangelium vom Leiden des Herrn, die Passion, wird aus einem der synoptischen Evangelien gelesen. Dies erklärt seinen lateinischen Doppelnamen, den man mit „Palm- und Passionssonntag“ übersetzen kann. Die Lesung der Passion entspricht altrömischer Liturgietradition. Die Prozession ist aus dem altgallischen und ostkirchlichen Brauchtum herübergenommen.
Die liturgische Farbe des Palmsonntags ist rot.
Weitere Fotos zu Palmsonntag am 5. April 2009 hier:
Die liturgische Farbe des Palmsonntags ist rot.
Weitere Fotos zu Palmsonntag am 5. April 2009 hier:











