Maiandacht
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- Foto: Erika Drotschmann - |
Eine Maiandacht ist ein Wortgottesdienst in der katholischen Kirche zu Ehren Mariens. Sie findet meist am Abend im Monat Mai ("Marienmonat") statt. Dazu wird das Marienbild, das in jeder katholischen Kirche vorhanden ist, besonders feierlich geschmückt.
Die Lieder und Gebetstexte beziehen sich meist auf Maria. Dabei werden Marienlieder gesungen, beispielsweise "Maria, Maienkönigin...". Andachten, Lesungen und Predigt stellen das Heilswirken Gottes im Leben Mariens in den Mittelpunkt. Es werden auch einige marianische Gebete gesprochen, beispielsweise "Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter...". Oft wird auch der Rosenkranz gebetet. Wird die Andacht von einem Priester oder Diakon geleitet, kann am Ende ein eucharistischer Segen mit dem Allerheiligsten in der Monstranz erteilt werden.
Die Maiandachten kamen als Frömmigkeitsform des Barock in Italien auf und verbreiteten sich im 19. Jahrhundert. Sie entwickelten sich parallel zu den Marienwallfahrten.
In katholischen Familien und Gegenden gibt es auch die Tradition einer häuslichen Maiandacht. Dazu errichtet man einen kleinen "Maialtar", bei dem eine Marienfigur oder ein Marienbild im Mittelpunkt steht, und versammelt sich am Abend zum Rosenkranz.
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- Foto: Erika Drotschmann - |
Im Rahmen der Seelsorgeeinheit treffen sich bereits seit über 18 Jahren am letzten Sonntag im Mai um 18.oo Uhr Gläubige aus Walsrode, Bad Fallingbostel, Bomlitz-Benefeld und Visselhövede an der alten Warnaubrücke bei Borg in der Eibia / Lohheide, um gemeinsam die Maiandacht zu feiern.
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- Foto von Phillip Drotschmann - |
Die Feier wurde im Jahr 2011
gemeinsam
von Benefeld und Visselhövede ausgerichtet
gemeinsam
von Benefeld und Visselhövede ausgerichtet
Dort draußen, in der Eibia, direkt an der Warnau und in der Natur, das ist schon ein schönes Fleckchen für eine Andacht, aber man kann es nur genießen, wenn auch das Wetter mitspielt. Und das tat es in diesem Jahr auch wieder.
Über 70 Gläubige begannen diesen Gottesdienst mit dem Eröffnungslied "Gegrüßet seist du, Königin".
"Gott, wir sind hier an der Warnau zusammen gekommen, um dich zu preisen und dir zu danken für Maria, die Mutter Jesu. Sie ist den Weg gegangen, den du sie geführt hast. Sie hat ihr "Ja" gesagt zu dem, was du mit ihr vorhattest. So ist sie uns zum Vorbild geworden, zum Vorbild im Glauben und Vertrauen. Wir möchten ihr ähnlich werden. Deshalb bedenken wir hier ihr Leben. Wir bitten dich: Öffne unsere Ohren und unsere Herzen, damit wir deinen Ruf hören und das Richtige tun. Amen." Mit diesem Gebet eröffnete Dechant Bulla die diesjährige Andacht.
Über 70 Gläubige begannen diesen Gottesdienst mit dem Eröffnungslied "Gegrüßet seist du, Königin".
"Gott, wir sind hier an der Warnau zusammen gekommen, um dich zu preisen und dir zu danken für Maria, die Mutter Jesu. Sie ist den Weg gegangen, den du sie geführt hast. Sie hat ihr "Ja" gesagt zu dem, was du mit ihr vorhattest. So ist sie uns zum Vorbild geworden, zum Vorbild im Glauben und Vertrauen. Wir möchten ihr ähnlich werden. Deshalb bedenken wir hier ihr Leben. Wir bitten dich: Öffne unsere Ohren und unsere Herzen, damit wir deinen Ruf hören und das Richtige tun. Amen." Mit diesem Gebet eröffnete Dechant Bulla die diesjährige Andacht.
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- Foto: Phillip Drotschmann - |
Maria steht im Mittelpunkt,
eine Frau aus Nazareth mit Träumen und Visionen,
offen für das Wirken des Geistes,
mutig genug, um ungesicherte Wege zu gehen.
Maria, unsere Schwester,
die das Lied der Befreiung singt
voller Freude - selbstbewusst,
solidarisch mit den Schwachen - Hoffnung gebend.
Maria, bemüht, ihren Sohn zu verstehen:
"Wie konntest du uns das antun", ihn dennoch nicht aufgebend.
"Ja" sagend zu dem Weg, den er gehen muss,
mit ihm leidend - ohnmächtig, angesichts seines Sterbens.
Maria, erfüllt vom heiligen Geist -
inmitten der Gemeinde einen neuen Aufbruch wagend,
Jesus nachfolgend.
Maria, ein Mensch, der glaubt, wie ich.
Die Mutter der Glaubenden, wie unser Gotteslob sagt.
eine Frau aus Nazareth mit Träumen und Visionen,
offen für das Wirken des Geistes,
mutig genug, um ungesicherte Wege zu gehen.
Maria, unsere Schwester,
die das Lied der Befreiung singt
voller Freude - selbstbewusst,
solidarisch mit den Schwachen - Hoffnung gebend.
Maria, bemüht, ihren Sohn zu verstehen:
"Wie konntest du uns das antun", ihn dennoch nicht aufgebend.
"Ja" sagend zu dem Weg, den er gehen muss,
mit ihm leidend - ohnmächtig, angesichts seines Sterbens.
Maria, erfüllt vom heiligen Geist -
inmitten der Gemeinde einen neuen Aufbruch wagend,
Jesus nachfolgend.
Maria, ein Mensch, der glaubt, wie ich.
Die Mutter der Glaubenden, wie unser Gotteslob sagt.
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- Foto: Phillip Drotschmann - |
Musikalisch werden die Gläubigen in all den Jahren vom Bläserkreis Bomlitz-Benefeld mit Visselhövede begleitet. Dafür sei an dieser Stelle ein herzliches "Dankeschön" gesagt. Wir freuen uns immer sehr, wenn die schönen Marienlieder von Euch musikalisch unterstützt werden.
Im Wechsel ist jedes Jahr eine der vier Gemeinden für die Ausrichtung dieser Andacht zuständig. Es ist bereits schon Tradition, dass im Anschluss gemeinsam gegrillt und noch beisammen gesessen wird.
Erika Drotschmann
weitere Fotos der Maiandacht vom 20. Mai 2007 hier
weitere Fotos der Maiandacht vom 18. Mai 2008 hier
weitere Fotos der Maiandacht vom 24. Mai 2009 hier
Weitere Fotos der Maiandacht vom 30. Mai 2010 hier
Weitere Fotos der Maiandacht vom 29. Mai 2011 hier














