Advent
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Ursprünglich entsprach der Begriff Advent dem griechischen Begriff epiphaneia („Erscheinung“, siehe Epiphanias) und bedeutet die Ankunft, Anwesenheit, Besuch eines Amtsträgers, insbesondere die Ankunft von Königen oder Kaisern. Es konnte aber auch die Ankunft der Gottheit im Tempel ausdrücken. Dieses Wort übernahmen nun die Christen, um ihre Beziehung zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes auszusagen.
Der erste Advent ist am Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Mit dem ersten Sonntag im Advent beginnt in den katholischen und evangelischen Kirchen das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit endet am Heiligen Abend mit dem Sonnenuntergang. In deutschsprachigen Ländern verbreitet sind Rorate genannte frühmorgendliche Eucharistiefeiern im Kerzenlicht (katholisch).
Der 3. Adventssonntag heißt im katholischen und lutherischen Kirchenjahr Gaudete (lat. gaudete (Imperativ): „Freuet euch!“). Diese Vorfreude drückt sich in der katholischen und in der Liturgie der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche durch das rosafarbene Messgewand des Pfarrers und der Antependien aus, das als liturgische Farbe das Violett der anderen Adventstage ablöst.










