Fragebogenaktion zur Heiligen Messe
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- Foto: Andrea Kulenkampff - |
Pastoralreferent Christian Kindel
während des Einzuges im Kreise der Lektoren
während des Einzuges im Kreise der Lektoren
Ich hoffe, Sie haben alle einen (der in den Bänken ausliegenden) Fragebogen zur Hl. Messe und auch einen Stift. Wenn nicht, Stifte sind in dem Korb im Mittelgang – und wer keinen Fragebogen hat, hebt bitte kurz die Hand, dann reichen Sie bitte übriggebliebene Fragebögen an jene weiter, die keinen haben.
Ich bitte Sie im Namen des Pfarrgemeinderates, sich etwas Zeit zu nehmen und diesen Fragebogen auszufüllen.
Wir möchten wissen, was Sie bewegt. Dabei geht es uns nicht nur um den heutigen Gottesdienst, sondern allgemein um die Gottesdienste, wie Sie sie sich hier wünschen.
Meistens reicht ein ANKREUZEN, oft steht es Ihnen aber auch frei, anstelle der vorgegebenen Antworten auf einer gepunkteten Linie eine eigene Antwort zu formulieren.
Wir werden Sie durch die heutige Messfeier führen, so dass Sie hoffentlich den Abschnitten im Fragebogen auch den jeweiligen Abschnitt im Ablauf der Liturgie zuordnen können.
Dieses Nachdenken über die Form der Liturgie geschieht heute anstelle einer Predigt.
Am Ende des Gottesdienstes sollten Sie alle ihren Fragebogen ausgefüllt haben. Auch wenn Sie damit nicht fertig geworden sind, lassen Sie bitte den Fragebogen auf der Bank liegen. Wir werden die Fragebögen dann einsammeln und in den nächsten Tagen auswerten. Das Ergebnis wird der Gemeinde am 10. Februar 2008 mitgeteilt werden.
Wenn Sie nun im Fragebogen ihre Aufmerksamkeit auf die Mitte der zweiten Spalte richten: Mit dem EINZUG beginnt die Feier.
Vor dem Einzug:
Gleich wird der Priester mit den Ministranten in die Kirche einziehen. Wir unterscheiden dabei den kleinen (kurzen) Einzug durch die Sakristeitür in die Kirche vom großen (langen) Einzug durch den Kircheneingang und die ganze Kirche.
Auf dem Fragebogen kreuzen Sie jetzt bitte an, welche Form des Einzugs Ihnen besser gefällt!
Nach dem Einzug folgt gleich das EINGANGSLIED. Als Ausdruck unseres Glaubens, unserer Freude und unserer Gemeinschaft singen wir miteinander. Der Gesang ist aktive Beteiligung der Gemeinde an der Liturgie. Das Lied ist notwendiger Bestandteil des Gottesdienstes, denn es ist auch Verkündigung, Zeugnis des Glaubens der Gemeinde.
Auf dem Fragebogen kreuzen Sie jetzt bitte an, welche Form des Einzugs Ihnen besser gefällt!
Nach dem Einzug folgt gleich das EINGANGSLIED. Als Ausdruck unseres Glaubens, unserer Freude und unserer Gemeinschaft singen wir miteinander. Der Gesang ist aktive Beteiligung der Gemeinde an der Liturgie. Das Lied ist notwendiger Bestandteil des Gottesdienstes, denn es ist auch Verkündigung, Zeugnis des Glaubens der Gemeinde.
Vor der Begrüßung:
Am Anfang der Feier erfolgte die Begrüßung Christi im Altarkuss und im Lied.
Nun begrüßt der Priester die Gemeinde und führt in das Thema des Sonntagsgottesdienstes ein. So wird die Gemeinde vorbereitet auf das, was Thema der Lesungen oder Thema dieser Feier ist.
Nun begrüßt der Priester die Gemeinde und führt in das Thema des Sonntagsgottesdienstes ein. So wird die Gemeinde vorbereitet auf das, was Thema der Lesungen oder Thema dieser Feier ist.
Vor dem SCHULDBEKENNTNIS:
Die Messfeier ist die Begegnung mit Gott. Es ist sinnvoll, dass der Mensch sich auf diese Begegnung vorbereitet. Dazu soll der Bußakt eine Hilfe sein.
Bußakt heißt: Ich komme im Bewusstsein meiner Höhen und Tiefen und weiß: Alles ist gut.
Im Anschluss an das Schuldbekenntnis folgt der Kyrie-Ruf.
Bußakt heißt: Ich komme im Bewusstsein meiner Höhen und Tiefen und weiß: Alles ist gut.
Im Anschluss an das Schuldbekenntnis folgt der Kyrie-Ruf.
Vor dem GLORIA:
„Gloria in excelsis deo“ heißt der lateinische Mess-Text, der zu den feststehenden Teilen jeder Sonntagsmesse gehört – mit Ausnahme der Advents- und Fastenzeit. Er kann gebetet und gesungen werden.
Vor dem TAGESGEBET:
Nach der Gebetseinladung hat die Gemeinde Zeit sich zu sammeln. Dann wendet sich der Priester im Tagesgebet an Gott als den Vater.
Vor der 1. LESUNG:
Alle setzen sich, um auf Gottes Wort in den Lesungen zu hören.
In der ersten Lesung hat Gott durch die Glaubenszeugen des ersten Testamentes gesprochen.
In der ersten Lesung hat Gott durch die Glaubenszeugen des ersten Testamentes gesprochen.
Vor dem ZWISCHENGESANG:
Auf die Lesung folgt ein Psalm oder ein Zwischengesang. Er ist eine Antwort der Gemeinde auf Gottes Wort.
Vor der 2. LESUNG:
Die zweite Lesung ist dem Neuen Testament entnommen. Sie verkündet die Auslegung der frohen Botschaft in den Briefen der Apostel.
Vor dem HALLELUJA:
Im Evangelium wird Jesus dann selbst in die Mitte der Gemeinde treten. Sie begrüßt ihn mit Halleluja-Jubel-Rufen.
Vor dem EVANGELIUM:
Bevor der Priester das Evangelium verkündet, wird er das Buch und sich selbst auf Stirn, Mund und Brust mit dem Kreuz bezeichnen und die Gläubigen folgen ihm darin.
In Kopf, Mund und Herz soll sich das Wort einprägen.
In Kopf, Mund und Herz soll sich das Wort einprägen.
Vor der PREDIGT:
In der Predigt soll das, was in den Lesungen des Tages zu hören war, noch einmal verdeutlicht werden. Was haben diese göttlichen Worte mit dem praktischen Leben jedes Einzelnen zu tun?
Heute entfällt die Predigt an dieser Stelle, da wir die heilige Liturgie erläutern.
Nach der Predigt sollte noch Zeit sein, um kurz über das Gehörte nachdenken zu können.
Auch jetzt können Sie sich in einer kurzen Stille dem Fragebogen zuwenden, bevor ein Hinweis zum Credo folgt.
Heute entfällt die Predigt an dieser Stelle, da wir die heilige Liturgie erläutern.
Nach der Predigt sollte noch Zeit sein, um kurz über das Gehörte nachdenken zu können.
Auch jetzt können Sie sich in einer kurzen Stille dem Fragebogen zuwenden, bevor ein Hinweis zum Credo folgt.
Vor dem CREDO:
Nach der Predigt leitet der Priester in das Glaubensbekenntnis ein, das von der gesamten Gemeinde gesprochen oder gesungen wird.
Vor den FÜRBITTEN:
In den anschließenden Fürbitten wird die ganze Welt in den Gottesdienst hereingeholt.
Stellvertretend für die Gemeinde tragen eine oder mehrere Lektorinnen die Fürbitten vor, die vom Priester eingeleitet und abgeschlossen werden.
Stellvertretend für die Gemeinde tragen eine oder mehrere Lektorinnen die Fürbitten vor, die vom Priester eingeleitet und abgeschlossen werden.
Vor der GABENBEREITUNG:
Das Herbeibringen und die Bereitung der Gaben können von einem geeigneten Gesang oder von Orgelspiel begleitet werden oder auch in der Stille geschehen.
Bei der Gabenbereitung werden Brot und Wein, jene Speisen, die Christus selbst beim letzten Abendmahl in seine Hände genommen hat, zum Altar gebracht.
In der frühen Kirche haben die Gläubigen Naturalien zur Messfeier mitgebracht. Von diesen Gaben wurde das, was für die Eucharistie gebraucht wurde abgesondert, und der Rest war für die Armenspeisung vorgesehen. Wir haben das heute durch Geld ersetzt, und die KOLLEKTE ist ein Teil der darauf verweist: Der was hat bringt was mit für den, dem was fehlt.
Bei der Gabenbereitung werden Brot und Wein, jene Speisen, die Christus selbst beim letzten Abendmahl in seine Hände genommen hat, zum Altar gebracht.
In der frühen Kirche haben die Gläubigen Naturalien zur Messfeier mitgebracht. Von diesen Gaben wurde das, was für die Eucharistie gebraucht wurde abgesondert, und der Rest war für die Armenspeisung vorgesehen. Wir haben das heute durch Geld ersetzt, und die KOLLEKTE ist ein Teil der darauf verweist: Der was hat bringt was mit für den, dem was fehlt.
Vor dem HOCHGEBET und seiner PRÄFATION:
Das Hochgebet wird eingeleitet mit einem Dialog und beginnt mit dem Wunsch des Priesters an die Gemeinde: „Der Herr sei mit euch.“ Die Präfation endet immer mit dem Loblied auf Gott und sein Handeln. Die Gemeinde antwortet darauf mit dem SANCTUS.
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- Foto: E. Drotschmann - |
N A C H dem SANCTUS:
Es gibt verschiedene Hochgebete in der kath. Messe. Sie unterscheiden sich in ihrem Wortlaut, aber nicht in ihren Inhalten.
Eucharistie ist Verwandlung, Verwandlung von Brot in den Leib Christi, von Wein in das Blut Jesu Christi. Diese Wandlung vollzieht sich durch das gesamte Hochgebet.
Eucharistie ist Verwandlung, Verwandlung von Brot in den Leib Christi, von Wein in das Blut Jesu Christi. Diese Wandlung vollzieht sich durch das gesamte Hochgebet.
Vor dem VATERUNSER:
Die familiäre Anrede Gottes mit dem Wort „Vater“ war noch im Judentum keineswegs selbstverständlich. Erst Jesus hat dazu ermutigt.
Das Vaterunser ist die Vorbereitung auf den Empfang der Kommunion.
Das Vaterunser ist die Vorbereitung auf den Empfang der Kommunion.
Vor dem FRIEDENSGRUß:
An den Tisch des Herrn sollte eigentlich nur treten, wer mit dem Nächsten in Frieden verbunden ist. Darum wenden sich die Einzelnen dem Nachbarn zu mit dem Gruß „Der Friede sei mit dir.“
Vor dem AGNUS DEI:
Das eine Brot wird geteilt durch die Brechung, es wird an viele ausgeteilt, so dass wir alle an einem Brot, genauer am selben Leib Jesu teilhaben und so das gebrochene Brot, indem es von vielen gegessen wird, Ausdruck der Einheit und Gemeinschaft mit Christus wird.
Vor dem KOMMUNIONEMPFANG:
Zuerst empfangen Priester und Altardienst die Kommunion. Man kann nur das weitergeben, was man selbst empfangen hat.
Vor dem SEGEN
Der Priester wird die Gemeinde mit dem Gruß entlassen: „Gehet hin in Frieden!“ Schon in der Eucharistiefeier sollte der Friede spürbar geworden sein, der von Gott ausgeht. Zuvor aber hat der Priester die Menschen gesegnet, er hat ihnen ein gutes Wort mit auf den Weg gegeben, das sie nun begleiten kann.
Vor dem AUSZUG:
Nach dem Segen und der Entlassung ist der Gottesdienst abgeschlossen.
Nach dem Auszug zum SCHLUSS:
Wenn nach der Messe die Menschen aus der Kirche wieder nach Hause gehen, ist die Messe eigentlich noch gar nicht zu Ende. Dann ist der Zeitpunkt gekommen für den Neubeginn.









